Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz nicht mehr salzt, womit soll man salzen? Es ist zu nichts mehr nütze, als daß man es wegschüttet und läßt es von den Leuten zertreten.

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.

So laßt euer Licht leuchten vor den Leuten,
damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Die Tugenden sind edelste Gaben,
die der Schöpfer in den Menschengeist legte. Daher sind die Tugenden ewig und wandeln sich nicht.

Die Tugenden gehören zu den Fähigkeiten des Geistes, die das ihm anvertraute Pfund sind, mit dem er wuchern soll, das heißt, dass er seine Fähigkeiten nützen soll, damit sie Segen bringen.

Der Mensch ist nicht gleich mit fertigen Tugenden versehen worden, er selbst muß sie zum Erwachen und zum Erblühen bringen.

Suchet, so sollt Ihr finden!
Bewußtwerden ist Fortschritt und Entwicklung fürs Unbewußte.

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